Gradido
Grundprinzipien von Gradido
Dreifache Entstehung von Geld („Dreifacher Wohlstand“)
Für jede Person wird pro Monat ein Betrag von 3.000 Gradido (GDD) digital neu erschaffen.
Dieser Betrag wird auf drei Konten aufgeteilt.
1000 GDD für die Person selbst (Grundeinkommen)
1000 GDD für die Gemeinschaft ( z. B. Infrastruktur, Bildung, Soziales)
1000 GDD für einen Ausgleichs- und Umweltfonds (z. B. ökologische Projekte, globale Hilfen)
Natürliche Geldvermehrung und -verringerung
Gradido basiert auf einem Lebenszyklus des Geldes, ähnlich wie in der Natur: Geburt – Wachstum – Zerfall.
- Geld wird nicht gehortet, sondern verliert jährlich 50 % seines Wertes (also ca. 5,6 % pro Monat)
- Diese „demurrage“ (Haltbarkeitsgebühr) verhindert Spekulation und sorgt für Umlauf.
- Keine Schulden: Keine Kreditvergabe durch Banken
- Geld wird nicht durch Schulden geschaffen wie im Fiatgeldsystem.
- Es gibt kein Zinseszinsprinzip und keine privaten Schuldner bei der Geldschöpfung.
Beispielhafte Anwendung
Stell dir eine Gemeinschaft mit 1.000 Menschen vor. Pro Monat entstehen:
1.000.000 GDD neu (1.000 Personen × 1.000 GDD)
333.000 GDD werden an die Menschen direkt als Grundeinkommen verteilt.
333.000 GDD gehen in die öffentliche Hand zur Finanzierung von Infrastruktur usw.
333.000 GDD fließen in globale bzw. ökologische Fonds.
Alle GDD unterliegen gleichzeitig dem natürlichen Wertverlust, wodurch ein Gleichgewicht zwischen Geldschöpfung und -verfall entsteht. So soll Inflation oder Deflation vermieden werden.
Ziele des Systems
- Existenzsicherung für alle (durch Grundeinkommen)
- Nachhaltigkeit (durch Umlaufsicherung und Umweltfonds)
- Gemeinwohlförderung (durch Mittel für Gemeinschaftsprojekte)
- Globale Gerechtigkeit (z. B. durch Entwicklungsfonds)